Mittwoch, 4. April 2018

Zeitungsartikel zur "Forstwirtschaftlichen Vereinigung"


Protokoll der Mitgliederversammlung vom 06.03.2018

Die JHV fand am 06.03.2018 im Sinsperter Hof in Sinspert statt

1. Vorsitzender Werner Klein begrüßt die Mitglieder und eröffnet die Versammlung.
Die satzungsgemäße Einberufung der Mitgliederversammlung wurde festgestellt.
Anwesend waren 35 Personen. Davon sind 31 Personen stimmberechtigt.
Werner Klein legt dar, dass der Tagesordnungspunkt 3 erweitert werden soll, mit dem Titel 3.a Beschluss einer forstwirtschaftlichen Vereinigung.
Die Erweiterung um den Tagesordnungspunkt 3.a wurde einstimmig beschlossen.

2. Nach dem das Protokoll 2017, der Jahresbericht und Kassenbericht vorgetragen wurde, beantragte Kassenprüfer Engelbertz die Entlastung der Geschäftsführerin und des Vorstandes. Diese wurde einstimmig erteilt.
Herr Walter Flick wurde einstimmig zum Kassenprüfer gewählt. Herr Otto Engelbertz scheidet nach 2 Jahren aus.
Herr BM Gennies sprach ein Grußwort und hob hervor, dass die Gemeinde Reichshof durch die guten Steuereinnahmen, eine finanzielle Aufstockung für den Wegebau möglich war.
BM stellt Projekte der Gemeinde vor, die in der nächsten Zeit anstehen werden.

3. Herr Keller vom Regionalforstamt Bergisches Land erläutert den Gesamtschaden des Sturms Frederike . Im Oberbergischen Kreis wurde ein Schaden 77.000 fm verursacht. Davon ca. 75.000 fm Nadelholz und ca, 2.000 fm Laubholz
Der Landesbetrieb hat Lieferpläne mit den Sägewerken ausgearbeitet. Alles Holz wird vermarktet ohne große Preiseinbußen.
Bei der Wiederaufforstung soll darauf geachtet werden, dass Mischwald und Baumarten angepflanzt werden, die mit dem Klimawandel gut zurecht kommen.

3. a Herr Keller erläutert die Auswirkungen des Kartellverfahrens.
Ab 31.12.2018 darf der Landesbetrieb kein Holz mehr für die FBG verkaufen.Die Grenze für Waldbesitzer sind 100 ha, darüber hinaus darf der Landesbetrieb nicht mehr tätig werden. Forstbetriebsgemeinschaften werden als ein Waldbesitzer gesehen und fallen somit über die 100 ha Regelung.
Zum Holzverkauf vorgelagerte Tätigkeiten, Tätigkeiten, die der Förster vor Ort ausübt, werden nicht mehr geduldet. Hier liegt noch kein genauer Zeitpunkt vor.

Forstbetriebsgemeinschaften dürfen sich aber zusammenschließen um das Holz zu verkaufen. Nach dem Landeswaldgesetz kann eine „forstwirtschaftliche Vereinigung“ gegründet werden. Sinnvoll ist es, Mindestmengen von 150.000 fm anbieten zu können. Es sind bereits Zusagen von ca. 10 Forstbetriebsgemeinschaften, sich an der Gründung zu beteiligen. Eine Mustersatzung liegt ebenfalls schon vor.

Eine forstwirtschaftliche Vereinigung muss für den Verkauf gewährleisten:
Qualitätskontrolle, Reklamation, Vorzeigung, Werksmaßüberprüfungen, Verträge aushandeln.
Dienste, die nicht mehr vom Landesbetrieb übernommen werden, müssen eingekauft werden.

Lars Dissmann befürchtet, dass zukünftig ohne den Landesbetrieb Raubbau im Wald betrieben wird. Herr Keller sieht das nicht so, da eine Andienungsspflicht besteht.

Eckhard Schulte fasst noch einmal die Problematik für die Forstbetriebsgemeinschaften zusammen, die aus dem Kartellverfahren entstehen. Auch er sieht keine andere Absatzmöglichkeit des Holzes für die FBG, als in einem Zusammenschluss einer forstwirtschaftlichen Vereinigung.
Die Abstimmung ergibt :
einstimmig für die Gründung einer forstwirtschaftlichen Vereinigung.
Mustersatzung und Informationen der Vereinigung sollen auf die Internetseite der FBG gestellt werden.

4. Förster Sebastian Krohn vermerkt dass in der FBG Reichshof ein Holzeinschlag 2017 von 6.108 fm zu verbuchen hat.
Angepflanzt wurden 16.500 Stück Kulturen
Pflanzbestellungen sollen in den nächsten zwei Wochen bei ihm gemeldet werden.

Förster Jürgen Kerstin spricht über die Vermarktung der heimischen Eiche. Sie erzielt einen guten Preis. Es ist abzuwägen, wann Brennholz aus ihr geschnitten werden soll.
Das Sturmholz wird gut vermarktet und deshalb ist es z.Zt. ungünstig Frischholz abzumachen.
Anpflanzungen aus dem letzten Jahr haben nach der herbstlichen Trockenheit gelitten. Es ist sinnvoll abzuwarten, ob sich die Pflanzen wieder erholen.
Es wird nach einer Kalkung gefragt; aus Kostengründen und bei einer nicht flächendeckenden Beteiligung der Waldbesitzer ist eine Kalkung schwer durchführbar.

5. Herr Dohrmann lässt sich entschuldigen. Aus seiner Sicht sind keine neuen Erkenntnisse mitzuteilen.

6. keine Wortmeldung




Die Versammlung schließt um 21:45Uhr

Mittwoch, 12. April 2017

Mitgliederversammlung vom 21.03.2017

Protokoll
Mitgliederversammlung vom 21.03.2017

Die JHV fand im Sinsperter Hof in Sinspert statt.
19:30 Uhr begrüßt der 1. Vorsitzende Werner Klein die Mitglieder und eröffnet die Versammlung.
Die satzungsgemäße Einberufung der Versammlung wurde festgestellt.
Anwesend waren 42 Personen. Davon 38 Personen stimmberechtigt.

Nach dem der Jahresbericht und der Kassenbericht vorgetragen wurde, beantragte der Kassenprüfer Herr Engelbertz die Entlastung der Geschäftsführung. Diese wurde einstimmig erteilt.
Herr Christoph Brandt wurde einstimmig zum Kassenprüfer gewählt. Herr Günter Marx scheidet nach 2 Jahren aus.
Neuwahlen; Manfred Schmalenbach scheidet als 2. Vorsitzender aus altersgründen aus; als Beisitzer hört Jürgen Barth auf. Werner Klein bedankte sich für ihre langjährige Tätigkeit in der FBG.

Harald Keller übernimmt den Wahlvorstand

Werner Klein wurde einstimmig zum 1. Vorsitzenden wiedergewählt.
Stellvertreter: Eckhard Schulte und Lars Dissmann – einstimmig gewählt
Beisitzer: Axel Osterberg, Axel Wolfslast, Jürgen Lenz, Werner Dresbach, Friedrich Schöler – einstimmig wiedergewählt.

Bürgermeister Rüdiger Gennies begrüßte die Zusammenarbeit zwischen Gemeinde und der Wegegemeinschaft. Die Zusammenarbeit geht auf den Vertrag von 2005 zurück. Die Arbeiten an den Wirtschaftswegen, 720 km unbefestigte Wege und 45 km befestigte Wege laufen gut. Es wird eng mit der Gemeinde zusammengearbeitet, so werden z.B. bei Baumaßnahmen geeignetes Aushubmaterial für die Wege freigegeben. Jeder profitiert davon, die Baukosten werden gesenkt und die Wegegemeinschaft erhält kostenlos Material für die Waldwege.
Da die Mittel knapp werden, schlägt BM Gennes vor, evtl. aus Mehreinnahmen erhöhter Grundsteuer B, die Zuschüsse aufzustocken. Mit den Mehr-Mittel hat die Wegegeinschaft mehr Möglichkeiten, den Arbeiten an den Wirtschaftswegen gerecht zu werden.
Die Gemeinde hat ein Kataster angefertigt, dass der Gemeinschaft zur Verfügung steht.
Werner Klein begrüßte die Anregung des BM. Auch sei es gerecht, Kosten aus Steuermittel zu nehmen, so wird jeder Grundstückseigentümer belastet.
Manfred Schmalenbach regte noch an, dass auch die Jagdpacht zur Finanzierung genommen werden kann. Wie letztendlich die erhöhten Mittel aufgebracht werden, muss noch gesondert mit der Gemeinde besprochen und abgestimmt werden.

Herr Keller vom Landesbetrieb Wald und Holz erklärt, dass die Eiche ein sehr gefragter Baum ist. Er wird z.Zt. durch die Möbelindustrie stark nachgefragt. Die Eiche erzielt auf dem Markt einen guten Preis. Deshalb erst die Qualität prüfen, bevor Brennholz aus der Eiche geschnitten wird.

Sebastian Krohn berichtet über den Jahreseinschlag 2016
7.655,66 fm davon 748,43 fm Laubolz und 6.907,23 fm Nadelholz
Durchschnittspreis um Fichtenstammholz 80 €, Buche 62 € und Eiche 70 €
Pflanzung 2016; 19 ha mit 52.850 Pflanzen, davon 32.850 Nadelholz und 20.000 Laubholz
Kulturpflege auf 49 ha
10 Jahre nach Kyrill ist erkennbar, dass mehr in den Eigenbeständen getan wird.

Holzmarkt: Große Nachfrage am Holzmarkt an Fichtenstammholz über alle Sortimente.
Holzpreise Stammholz Fichtenstamm
1a 62 €
1b 74 €
2a 83 €
2b 92,50 €
4 90 €
Industrieholz; Papierholz 47 €/fm, Spanholz 30 €/fm gesunken

Pflanzbestellungen werden wegen geringer Nachfrage erst im Herbst durchgeführt.

Jürgen Kerstin referiert über die Pflichten der Waldbesitzer nach dem Landesforstgesetz.

Hierbei ist besonders zu erwähnen:

Das Betreten des Waldes zum Zwecke der Erholung ist auf eigene Gefahr gestattet. Das Betreten des Waldes geschieht insbesondere im Hinblick auf natur- und waldtypische Gefahren auf eigene Gefahr. Zu den natur- und waldtypischen Gefahren zählen vornehmlich solche, die von lebenden und toten Bäumen, sonstigem Aufwuchs oder natürlichem Bodenzustand ausgehen oder aus der ordnungsgemäßen Bewirtschaftung des Waldes entstehen.

Abfälle zur Beseitigung dürfen im Wald weder fortgeworfen noch abgelagert werden. Abfälle im Wald werden auf Kosten des Landes durch die Forstbehörde oder auf deren Veranlassung eingesammelt und den einsammlungspflichtigen Entsorgungsträgern übergeben.
Ein Kahlhieb auf mehr als zwei Hektar zusammenhängender Waldfläche eines Waldbesitzers innerhalb eines Zeitraums von drei Jahren ist verboten. Gleiches gilt auch für einen Kahlhieb auf weniger als zwei Hektar zusammenhängender Waldfläche eines Waldbesitzers, wenn der Kahlhieb zu einer Bestandsgefährdung einer angrenzenden Waldfläche führt.

Manfred Schmalenbach ist seit 2017nicht mehr im Vorstand des Waldbauernverbandes. Er erinnerte aber noch mal daran., dass es eine günstige Sammel-Haftpflicht für Waldbesitzer gibt und die Formulare beim Waldbauernverbandes angefordert werden können.

Die Firma Forsttechnik Hombach aus Gummersbach-Derschlag stellt ihr Sortiment an moderner Hydraulik Forsttechnik vor.

Es folgte noch eine sachliche Diskussion über diverse Fragen.


Werner Klein schließt die Versammlung um 21:35Uhr



Reichshof-Oberagger, den 30.03.2017

Mittwoch, 13. April 2016

Protokoll der Mitgliederversammlung vom 15.03.2016



Die JHV fand im Sinsperter Hof in Sinspert statt. 19:30 Uhr begrüßt  der 1. Vorsitzende Werner Klein die Mitglieder und eröffnet  die Versammlung.
Die satzungsgemäße Einberufung der Versammlung wurde festgestellt.
Anwesend waren 40 Personen. Davon 36 Personen stimmberechtigt.
Bürgermeister Rüdiger Gennies konnte aus Termingründen nicht teilnehmen, wünscht aber der Versammlung einen guten Verlauf.

Nach dem der Jahresbericht und der Kassenbericht  vorgetragen wurde, beantragte der Kassenprüfer Herr Hähn die Entlastung der Geschäftsführung. Diese wurde einstimmig erteilt.
Herr Otto Engelbertz wurde einstimmig  zum Kassenprüfer gewählt. Herr Günter Hähn scheidet nach 2 Jahren aus.

Herr Keller  vom Regional Forstamt Bergisches Land stellt noch einmal die Forsteinrichtung  vor und dass der Planwunschtermin zum 14. + 15. April 2016 terminiert sei. Die Offenlegung findet im Sinsperter Hof in Sinspert statt, An diesem Termin können noch Einwände berücksichtigt werden. Mit der Aushändigung des Betriebswerkes ist im Sommer mit zu rechnen.
Es folgte noch eine sachliche Diskussion über diverse Fragen.

Förster Jürgen Kerstin erläuterte die Aufforstung an unterschiedlichen Standorten. Auch sei der Klimawandel in Form von  Erderwärmung zu berücksichtigen. Es können  Baumarten gepflanzt werden, die früher bei uns nicht geeignet gewesen seien. Als Beispiel wurde die Esskastanie aufgeführt, die mit guten Erfolg bei uns wächst.

Bei Fördermaßnahmen haben sich die Förderrichtlinien mit wesentlichen Neuerungen geändert. Die Förderungen sind zielgerichtet auf die Bedürfnisse der Forstwirtschaft ausgerichtet. Es hat ein Umdenken der starren Strukturen stattgefunden.

Förster Sebastian Krohn erläutert den Jahresbericht des Holzeinschlages und Neuanpflanzungen.
Der Holzeinschlag  in der FBG Reichshof betrug 7.139 fm

Die Holzpreise für Stammholz lag bei
1a 60 €
1b 73 €
2a 83 €
2b 92,50 €



Industrieholz
 
  • Papierholz 34€ RM
  • Spanholz 21 € RM


  Pflanzbestellungen Preise

  •  Fichte 40-70cm 4j. 0,32€
  • Lärche 50-80cm 2j. 0,41 €
  • Douglasie 40-70cm 3j. 0,57€
  • Rotbuche 50-80cm 2j. 0,46€

Alles plus Steuer 7 % und auf Pflanzung 19%

Herr Krohn übernimmt die Pflanzbestellungen . Die Mitglieder werden aufgefordert, sich zeitnah zu melden

Manfred Schmalenbach stellt diverse Veranstaltungen des  Waldbauernverbandes vor, und gibt Tagungstermine vor.
Über den Waldbauernverband kann eine Haftpflichtversicherung für Waldbesitzer  abgeschlossen werden.

Eckard Schulte lobte die Arbeit des Vorstandes und merkte an, dass es richtig gewesen ist, einen neuen Beförsterungsvertrag abzuschließen.

Friedrich Schöler merkt an, dass die Aufwandsentschädigung  von 200 € monatlich für die Geschäftsführung  erhöht und dem Arbeitsaufwand angepasst werden soll. Günter Marx unterstützt den Vorschlag und berichtet, dass er durch die Kasssenprüfung den Arbeitsaufwand  beurteilen kann.
Werner Klein stellt daraufhin den Antrag - „ der Vorstand wird beauftragt , die Höhe der Aufwandsentschädigung  der Geschäftsführerin neu festzulegen“.

Der Antrag wurde einstimmig angenommen.


 
Werner Klein schließt die Versammlung um 21:35Uhr

Montag, 27. April 2015

Mitgliederversammlung vom 10.03.2015


Protokoll
Mitgliederversammlung vom 10.03.2015

Die JHV fand im Sinsperter Hof in Sinspert statt. 19:30 Uhr begrüßte der 1. Vorsitzende Werner Klein die Mitglieder und eröffnete die Versammlung.
Die satzungsgemäße Einberufung der Versammlung wurde festgestellt.
Anwesend waren 40 Personen. Davon 36 Personen stimmberechtigt.

Nach dem der Jahresbericht und der Kassenbericht vorgetragen wurde, beantragte der Kassenprüfer Herr Alfas die Entlastung der Geschäftsführung. Diese wurde einstimmig erteilt.
Herr Günter Marx wurde einstimmig zum Kassenprüfer gewählt. Herr Robert Alfas scheidet nach 2 Jahren aus.

Herr Leonhardt vom Büro für Wald- und Umweltplanung referierte über die anstehende Forsteinrichtung. Der Mitarbeiter von Herrn Leonhardt wird die Flächen in Abstimmung mit den Förstern aufnehmen. Im September/Oktober 2015 wird dann zum Planwunschtermin geladen. Der Termin dient zur Überprüfung des Waldbesitzers über seine Flächen. Hier können noch Änderungen berücksichtigt werden.

Bürgermeister der Gemeinde Reichshof Rüdiger Gennies spricht ein Grußwort und verkündet, dass die Gemeinde sich 2015 im Haushaltssicherungskonzept befindet und die angespannte Finanzlage noch nicht eingeschätzt werden kann. Aber für den Wegebau ist wieder ein Betrag von 35.000 € im Haushalt bereitgestellt

Herr Keller vom Regionalforstamt Bergisches Land erläutert ausführlich die neue Entgelteordnung ab 2016 in Verbindung mit dem neuen Beförsterungsvertrag. Alle Eckdaten und Kosten wurden vorgestellt. Es folgte eine sachliche Diskussion über das Thema.
Herr Werner Klein stellte noch einmal dar, dass die bisherigen Mitgliedsbeiträge nicht mehr die Kosten des neuen Beförsterungsvertrages decken würden. Der Beförsterungsvertrag kostet bei dem derzeitigen Mitgliederstand 11.175 € Brutto. Werner Klein machte deutlich, dass nach vielen Überlegungen und Beratungen im Vorstand ein Konzept erarbeitet wurde, dass wie folgt zur Abstimmung gebracht wird:

Beiträge: 9.390,00€ + 19% = 1.785,00€ = Summe von 11.175,00€
WBV: 1373 ha x 0,80€ = 1.099,00€ + 150,00€ Grundbeitrag = 1.249,00€
Insgesamt zu verteilen: 12.424,00€

Grundbeitrag 12,00€ x 325 Mitglieder 3.900,00€
  1. Ha = 7,00€ 2.275,00€
  2. Jeder weitere ha = 5,50€ 5.764,00€
  3. Mehreinnahmen 50-100 ha 1.071,00€
  4. Summe 13.010,00€
Drei Waldbesitzer mit 50-100 ha zahlen je ha brutto 9,92 €

Der Vorstand wird beauftragt, weiter nach kostengünstigeren Alternativen zu suchen und solche gegebenenfalls in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung Ende des Jahres 2015 vorzustellen.
Sollte das nicht gelingen, wird der Vorstand ermächtigt zum Ende des Jahres 2015 aufgrund der vorgestellten Beitragsbemessung einen neuen Beförsterungsvertrag mit dem Landesbetrieb Wald und Holz ab 01.01.2016 abzuschließen.

Der Antrag wurde einstimmig angenommen.


Sebastian Krohn führt die Einschlagsmengen 2014 auf. Holzeinschlag insgesamt 7300 fm Nadelholz und 150 fm Laubholz. Für Fichte wurde durchschnittl. ein Betrag i.H. von 89 € gezahlt. Herr Krohn übernimmt die Pflanzbestellungen . Die Mitglieder werden aufgefordert, sich zeitnah zu melden

Jürgen Kerstin merkte noch an, dass es wieder Fördermittel für Aufforstungen gibt.

Manfred Schmalenbach fehlte aus krankheitsgründen, so dass der Tagesordnungspunkt 7. ausfällt.

Werner Klein schließt die Versammlung um 21:45Uhr

Freitag, 11. April 2014

Mitgliederversammlung vom 11.03.2014


Protokoll
Mitgliederversammlung vom 11.03.2014

Die JHV fand im Sinsperter Hof in Sinspert statt. 19:30 Uhr begrüßte der 1. Vorsitzende Werner Klein die Mitglieder und eröffnete die Versammlung.
Die satzungsgemäße Einberufung der Versammlung wurde festgestellt.
Anwesend waren 43 Personen. Davon 37 Personen stimmberechtigt

aus Krankheitsgründen (Stimmbänder entzündet) gab Werner Klein die Versammlungsleitung an Manfred Schmalenbach ab.
Bürgermeister der Gemeinde Reichshof Rüdiger Gennies sprich ein Grußwort und verkündet, dass im Haushalt 2014 für den Wegebau 35.000 € bereitgestellt wurden. Er erläutert die energetische Sanierung der gemeindeeigenen Gebäuden und die Umstellung der Heizungsanlagen Bauhof und Schule Hunsheim auf Hackschnitzel.

Nach dem der Jahresbericht und der Kassenbericht vorgetragen wurde, beantragte der Kassenprüfer Herr Schneider die Entlastung der Geschäftsführung. Diese wurde einstimmig erteilt.
Herr Günter Hähn wurde einstimmig zum Kassenprüfer gewählt. Herr Erhard Schneider scheidet nach 2 Jahren aus aus.

Herr Keller vom Regionalforstamt Bergisches Land erläutert die Preisgestaltung auf dem Holzmarkt. Unter anderen sind die Preise für Papier- und Spanholz stark angestiegen. Die Lärche sowie die Buche und auch Eiche sind sehr nachgefragt.
Besonders erfreulich ist die Entwicklung der Holzpreise bei Laubindustrieholz und Brennholz.
Herr Keller merkt an, Laubwald auch durchforsten zu lassen, um den Zuwachs zu verbessern.

Als nächsten Punkt wird die Erstellung einer Forsteinrichtung vorgestellt.
Begonnen wird mit der Zustandserfassung des Bestandes, dann die Erfolgskontrolle/Planung. Das ist ein Instrument für die Umsetzung einer nachhaltigen Forstwirtschaft.
Es folgt die Besitzstandserfassung 
Waldzustandserfassung
Einzelplanung im Bestand, das heißt nachhaltiger Holzeischlag

Jeder Waldbesitzer erhält ein Flächenbuch, dass seine Forstflächen ausweist
Die Forsteinrichtung wird für steuerliche Zwecke bei Kalamitätsschäden benötigt.
Kosten:
Die Forsteinrichtung wird vom Land bezahlt, bis auf 4,24 €/ha pro Mitglied für die Beschaffung der Katasterunterlagen.
Waldbesitzermappen mit Forstkarten kann jeder Waldbesitzer für 20 € erwerben, ab 30ha aufwärts erhöhen sich die Kosten.
Die Bezuschussung gilt nur für FBG-Mitglieder.
Die Einrichtung gilt für 10 Jahre, dann muss eine komplett neue Forsteinrichtung erstellt werden.
Es wird kontrovers diskutiert, ob eine Forsteinrichtung für die FBG Reichshof erstellt werden soll.
Eine anschließende Abstimmung ergibt 36 ja und 1 Enthaltung für die Erstellung einer Forsteinrichtung und dass jeder Waldbesitzer 4,24 €/ha plus MWST für die Einrichtung bezahlt.
Herr Keller weist darauf hin, dass die Anträge gestellt werden und bis zur Fertigstellung zwei Jahre benötigt werden.

Es folgt eine Erläuterung über den Beschlussentwurf des Kartellamts
Die Vor- und Nachteile der PEFC Zertifizierung

Sebastian Krohn stellt sich der Versammlung vor. Er ist der Nachfolger von Malte Haase. Er hat sich gut eingearbeitet und ist sichtlich zufrieden mit seiner Tätigkeit.
Er führt die Einschlagsmengen 2013 auf. Holzeinschlag insgesamt 5.793 fm, davon wurden 14,5 ha aufgeforstet. Herr Krohn führt an, dass im Bereich Eckenhagen ein starker Käferbefall herrscht und dass bei Sichtung eines solchen Bestandes bei ihm Meldung gemacht werden soll.

Jürgen Kerstin führt das Thema Käferbefall ausführlich aus und erklärt die Entstehung, Gefahr und Erkennen eins Befalls, und was man bei Käferbefall tun kann.

Manfred Schmalenbach referiert, wie der Waldbauernverband Oberberg Süd den Fall Klausner und Kartellentwurf beurteilen
Er weist auf die Tagung auf der Leppe in. Interessenten sind herzlich eingeladen.

Manfred Schmalenbach schließt die Versammlung um 21:30Uhr